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Bücher zur Natur-Fotografie

Soehne der Wueste. Expedition in die Stille

Abgelegt: Oktober 30th, 2009 in Wüste.


Es waren verwegene Forscher, die in den vergangenen 200 Jahren die Welt der Wüsten betraten. Sie brachten bizarre Pflanzen, archäologische Funde, Mineralien und spannende Berichte von ihren Reisen mit. Filmemacher und Autoren haben sich für das ZDF auf die Spuren dieser großen Entdecker begeben: In der chilenischen Atakama fand der Österreicher Thaddäus Haenke einst das weiße Gold der Wüste – Salpeter. Der Deutsche Heinrich Barth überlebte 1850 als erster Europäer eine Sahara-Durchquerung nach Timbuktu. Und in den Wüsten Gobi und Taklamakan löste der Schwede Sven Hedin 1927 das Rätsel um den wandernden See Lop-Nor.

Atemberaubende Bilder, packende Geschichten, ein großartiges Leseerlebnis – das Begleitbuch zur neuen ZDF-Serie.

ORF und ZDF schickten Mitarbeiter in die Wüste — und zwar für eine dreiteilige Dokumentar-Serie zu Ehren dreier großer Wüstenforscher vergangener Jahrhunderte: Thaddäus Haenke, Heinrich Barth und Sven Hedin. Auf deren Spuren reisten Kamerateams und Autoren in die chilenische Atakamawüste, durch die Sahara und nach China in die Wüsten Gobi und Taklamakan.

Der Leser erfährt in sehr lebendigen Texten ebenso von den historischen Expeditionen, deren Erfolgen und Strapazen, wie von den teils mühevollen Erlebnissen der Fernsehteams bei den Dreharbeiten. Noch heute ist der Mensch der Wüste kaum gewachsen. Trotz GPS, Allradantrieb und Motor betriebenen Paraglidern (um von oben einen Weg über die teils hunderte Meter hohen Dünen zu suchen) bleibt es ein Wagnis, sich in diese riesigen, lebensfeindlichen Landschaften zu begeben.

Wer in die Wüste geht, wird nicht der bleiben, der er vorher war, besagt ein arabisches Sprichwort. Manche erliegen einer lebenslangen Faszination für diese wasserlosen Meere aus Sand, Stein, Einsamkeit und Stille. Andere treibt eher Ruhmsucht und Entdeckerdrang — wie Sven Hedin, der unbedingt die letzten weißen Flecken auf der Landkarte erforschen wollte. Und das waren zu seiner Zeit nun mal die großen Wüsten Asiens. Expedition in die Stille erzählt auf faszinierende Weise von den großen Ambitionen, mit denen man aufbrach, und von den Abenteuern, Geschichten und Erkenntnissen, mit denen man wieder nach Hause kam.

Landkarten, historische Aufnahmen und sehr viele ausgezeichnete Farbfotos aus den TV-Dokumentationen: Die Spurensuche in den großen Wüsten dreier Kontinente wird nicht zuletzt durch die Fülle von Abbildungen zu einem großen Lesevergnügen. Und bestimmt nicht nur für eingefleischte Anhänger von Abenteuerurlauben. (Amazon Redaktionstext – Christian Stahl)
Soehne der Wueste. Expedition in die Stille

(c)1998,1999 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften



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